FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014. Oberligameister 2015, 2018

OBERLIGA

NICHTS ZU HOLEN GEGEN TOPFITTE AMIS

Auch im zweiten Testpspiel unterliegt Optik, nach einer harten Trainingseinheit am Vormittag, mit 0:4.

Es gibt Tage, die sind nicht zum Fußball spielen gemacht, noch nicht mal zum Fußball schauen. Bei subtropischen Temperaturen war es am Samstag in der prallen Sonne nicht auszuhalten, und so verzogen sich die etwa 50 Zuschauer schnell in die schattigsten Ecken des Stadions Vogelgesang. Unter ihnen auch Wjatscheslaw Tschanow, ehemaliger sowjetischer Nationaltorwart und heutiger russischer Torwarttrainer, der in den 90-er Jahren für Optik zwischen den Pfosten stand und auf Einladung des Vereins das Spiel besuchte.

Auf dem Rasen standen sich unter gleißender Mittagssonne der FSV Optik Rathenow und ein Team der International United Soccer Academy zum Testspiel gegenüber. Die "IUSA" ist die Fußballschule des Deutschen Rüdiger Schult, der mit seinem bunt gemischt Haufen von Fußballtalenten von den Vereinigten Staaten aus durch Europa tingelt, wo die Jungs möglichst den Sprung in den bezahlten Fußball schaffen wollen.

Und tatsächlich trafen die Rathenower auf einen hochmotivierten und topfitten Gegner. Nach einer harten Trainingseinheit am Vormittag fehlte bei Optik sichtlich die Kraft, um gegen die ballsicheren und gut eingespielten Gäste mitzuhalten. 0:4 hieß es am Ende aus Rathenower Sicht.

Dabei war der FSV, wieder mit etlichen Testspielern an Bord, recht gut in die Partie gekommen und hatte in der dritten Minute bei einem Kopfball von Testspieler Novak nur knapp die Führung verpasst. Nach 13 Minuten allerdings die kalte Dusche, als Endir Esteban unbedrängt zum 0:1 einschieben konnte. Auf der Gegenseite hatte erneut Novak das Tor auf dem Kopf, verfehlte aber wieder knapp. Nach etwa 20 Minuten übernahmen die Gäste vollends das Kommando und schraubten die Führung noch vor der Pause auf 3:0 - erneut Esteban sowie Sloan hießen die Torschützen.

Die zweite Halbzeit konnte Optik dann wieder etwas ausgeglichener gestalten, für Aktionen nach vorne fehlte aber schlicht die Kraft. Am dichtesten am Ehrentreffer war noch Mario Delvalle dran, der nach einem Cankaya-Freistoß knapp nebens Tor köpfte. Freitas schraubte den Endstand schließlich noch auf 0:4.

Ingo Kahlisch sprach anschließend von einem "echten Härtetest mit Training und Spiel gegen topfitte Amis". Im Hinblick auf die nächste Wochen meinte er: "Wir haben noch viel zu tun."