FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

OBERLIGA

OPTIK GLAUBT NOCH AN DIE CHANCE

Zwar fehlt Toptorjäger Murat Turhan und Dragan Erkic ist angeschlagen, dennoch will Optik in Halberstadt die letzte Chance auf den Aufstieg nutzen.

„Ärgerlich, wir wollten das 3:2 unbedingt verteidigen“, erklärte Marc Langner, der einen Schuss unglücklich zum 3:3-Ausgleich der Halberstädter abgefälscht hatte, einen Tag nach dem Hinspiel um den Regionalliga-Aufstieg. Niedergeschlagen habe seine Mannschaft nach dem Spiel in der Kabine gesessen, erzählte auch Optik-Trainer Ingo Kahlisch einen Tag nach dem 3:3-Unentschieden gegen Germania Halberstadt. „Auch ich habe noch an dem Spiel zu knabbern, sowas steckt man nicht so einfach weg. Aber wir haben auch immer noch die Chance es zu packen“, so der Rathenower Fußballlehrer durchaus optimistisch.

Nach dem Mittwoch-Spiel ist Regeneration angesagt. Am Donnerstag lief die Mannschaft nur locker aus, der Freitag ist dann frei. „Es bringt nichts die Jungs noch einmal vorher für 45 Minuten zusammenzuholen. Sie sollen lieber noch einmal durchpusten und Kräfte tanken. Regeneration ist wichtig und wir haben keine zwei hauptamtlichen Physiotherapeuten, die die Jungs behandeln“, so Ingo Kahlisch vor dem entscheidenden Rückspiel am Samstag. Personell wird sich im Vergleich zum Hinspiel definitiv etwas ändern.

Murat Turhan hatte bereits vor einiger Zeit seinen Urlaub gebucht und wird damit auf keinen Fall dabei sein. Außerdem steht hinter dem Einsatz von Dragan Erkic noch ein Fragezeichen, er klagte nach dem Mittwochabend-Spiel über Knie-Probleme. „Wir sind ja keine Spinner und wissen, was uns dort erwartet. Es wird ein richtig schweres Spiel. Aber eins kann ich versprechen. Die Jungs, die am Samstag auf dem Platz stehen werden, werden alles dafür geben, dass wir gewinnen. Ob es dann reicht, werden wir sehen. Im Fußball ist alles möglich, also auch ein Sieg des FSV Optik Rathenow in Halberstadt“, so der Rathenower Übungsleiter. Ins gleiche Horn bläst auch der Rathenower Kapitän Jerome Leroy. „Die Chancen sind noch da und wir fahren da hin, um zu gewinnen.“

Gerade offensiv ist Optik in der Lage viele Tore zu erzielen. Doch eines ist auch klar, Optik wird mehr investieren müssen als Halberstadt. Den Gastgebern würde ein Unentschieden mit wenigen Toren reichen. „Nach der 3:1-Führung, die wir uns erspielt hatten, ist das Remis für uns natürlich ein unglückliches Ergebnis“, schätzt Jerome Leroy ein. „Wir haben in dieser Saison aber bewiesen, dass wir auch auswärts Tore schießen und Spiele gewinnen können. Deswegen fahren wir auch positiv nach Halberstadt“, so der Optik-Kapitän weiter. Eine positive Meldung gibt es noch zu vermelden. „Einige Spieler haben schon ihre Zusage für die neue Saison gegeben. Wir werden also nicht wieder mit acht Mann beim ersten Training stehen“, blickt Ingo Kahlisch schon einmal voraus. Am Samstag geht es also um die Spielklasse, in der Optik in der kommenden Saison antreten wird. Gespielt wird am Samstag um 14 Uhr in Halberstadt.

Wer unser Team am Samstag unterstützen möchte, kann ganz bequem mit der Bahn anreisen. Wichtig: Wenn man über Stendal fährt, gilt bereits ab Rathenow das Sachsen-Anhalt-Ticket! Um 9.02 Uhr über Stendal und Magdeburg nach Halberstadt und dort vom Bahnhofsvorplatz mit der Straßenbahnlinie 2 bis Westerhäuser Straße. Von dort sind es nur wenige Meter bis zum Friedensstadion.

Christoph Laak / sportbuzzer.de