FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014. Oberligameister 2015, 2018

REGIONALLIGA

PUNKTGEWINN NACH BEHERZTER LEISTUNG

Optik erkämpft mit einem 0:0 gegen Hertha BSC II den dritten wichtigen Punkt in Folge.

Glodi Zingu im Zweikampf. Foto: Christoph Laak

Spielbericht von Christoph Laak / sportbuzzer.de:

Kampf und Leidenschaft forderte Ingo Kahlisch, Trainer des FSV Optik Rathenow, vor der Partie gegen Hertha BSC II von seiner Mannschaft. Und die Rathenower erfüllten ihrem Trainer den Wunsch und erkämpften sich nach einer beherzten Leistung einen Punkt. Vor der ordentlichen Kulisse von 514 Zuschauern trennte sich der FSV Optik von seinem Kontrahenten 0:0-Unentschieden.
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Die Gastgeber begannen mit mächtig viel Dampf. In den ersten zehn Minuten zeigte sich vor allem Jonathan Muiomo angriffslustig. Marcel Lotka im Berliner Tor musste nach wenigen Minuten bereits zweimal beherzt eingreifen, um den Einschlag zu verhindern. Und der dritte Schuss von Muiomo zischte nur knapp am Gäste-Kasten vorbei. „Wir wollten erst einmal sicher stehen und nach vorne Nadelstiche setzen. Ich denke, dass das in der Anfangsphase gut funktioniert hat“, schätzte Linksverteidiger Glodi Zingu nach dem Spiel ein.

Und nach gut zehn Minuten wurden Schüsse von Michael Gorbunow und Lucas Will gerade noch geblockt, ehe es richtig gefährlich werden konnte. Von den Berlinern war bis dahin wenig zu sehen. Mit zunehmender Spielzeit übernahmen die Gäste aber die Kontrolle über das Spiel. Richtig gefährlich wurde es auf beiden Seiten bis zur Pause aber nicht mehr. „Hertha ist spielerisch ein richtig gutes Team, aber wir haben das auch gut verteidigt“, erklärte Glodi Zingu nach dem Spiel.

Nach der Pause fanden die Blau-Weißen aber besser ins Spiel. Erst musste sich Optik-Keeper Lucas Hiemann bei einem Schuss von Timur Gayret richtig lang machen, ehe ein Flachschuss von Jonas Michelbrink nur gegen den Pfosten klatschte (58.). Doch Optik fing sich und bei einem Schuss von Muiomo (69.), im Anschluss an eine Ecke, musste sich Lotka mächtig strecken, um den Einschlag zu verhindern.

Auf der anderen Seite war es wieder Muiomo, der einen Kopfball von Sonny Ziemer auf der Linie klären konnte (73.). Die letzte wirklich große Chance des Spiels hatten dann aber wieder die Gastgeber. Aus dem Gewühl heraus zog der eingewechselte Emil Gustavus ab, verfehlte das Gäste-Tor aber um einige Meter. „Wir wollten nach den beiden deutlichen Niederlagen gegen Fürstenwalde zeigen, dass wir es besser können. Das ist uns gelungen. Man hat den Unterschied zwischen uns und Hertha gesehen, sie trainieren zweimal am Tag, wir viermal die Woche“, sagte Glodi Zingu nach dem Spiel, zeigte sich mit dem Punktgewinn absolut zufrieden.

„Jeder Punkt ist für uns wichtig. Am Ende war es eine Kraftfrage, daher müssen wir die Kirche gegen solche Gegner auch im Dorf lassen. Wir haben jetzt zwei Wochen Pause und werden neue Kraft tanken und dann wieder angreifen. Die drei Spiele ohne Niederlage haben uns Selbstvertrauen gegeben, das wir auch in den nächsten Spielen auf den Platz bringen wollen“, so Zingu, der aber auch betont, dass sein Team weiter hart arbeiten muss.

Bilder vom Spiel

Pressekonferenz

RATHENOW: Hiemann - Techie-Menson, Drame, Turan, Zingu - Langner (69. Gustavus / G), Gorbunow (33. Hellwig) - Muiomo (G), Köhler (61. Karupovic), Wilcke (61. Polichronakis) - Will (69. Martschinkowski / G)

BERLIN: Lotka - Ernesto de Angelo, Ziemer, Rekik (G), Fuchs - Michelbrink, Albrecht (46. Dirkner) - Gayret, Kahraman (70. Winkler, 84. Aksakal), Covic - Werthmüller (80. Tekin)

Tore: --