FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014. Oberligameister 2015, 2018

REGIONALLIGA

LETZTE PARTIE VOR DER ZWANGSPAUSE

Am Sonntag empfängt der FSV Optik zum voraussichtlich letzten Regionalliga-Spiel im November den Bischofswerdaer FV.

Der Ortsname Bischofswerda ist mittelhochdeutschen Ursprungs und bedeutet „am Wasser gelegene Siedlung des Bischofs“. Unter Einheimischen und Umwohnenden ist auch der inoffizielle Name Schiebock für die Stadt gebräuchlich. In der Volksetymologie wird dies auf den Begriff Schiebbock, einer speziellen Art Schubkarren, mit der früher Waren auf den städtischen Markt transportiert wurden, zurückgeführt. Tatsächlich leitet sich der Name aber vom alten sorbischen Ortsnamen Přibok (gesprochen Pschiebock) ab, der „an der Seite (der Alten Straße)“bedeutet.

In der letzten Saison so gut wie abgestiegen, konnten sich die Sachsen durch den Corona-Abbruch der Liga doch noch den Verbleib sichern. Als direkter Mitkonkurrent vom FSV ist es diese Saison genauso schwer, denn mit 7 Punkten und einem Spiel weniger stehen die Schiebebocker einen Platz hinter Optik auf dem letzten Tabellenplatz. Nach zwei Siegen zu Beginn der Saison (Halberstadt und Auerbach) und dem zwischenzeitlichen Sprung auf den zweiten Tabellenplatz, blieben außer einem Unentschieden gegen Hertha die großen Überraschungen aus.

Für Optik ist das natürlich kein Grund zu Übermut. Trainer Ingo Kahlisch kennt den Gegner und weiß, dass es ein absolutes Kampfspiel wird, bei dem jeder sein Bestes geben muss. Nur wenn sowohl in der Defensive konsequent verteidigt wird, als auch vorne die Chancen mal „dreckig“ verwertet werden, kommt man zum Erfolg.

Beim FSV ist die Liste der Ausfälle leider länger geworden. Neben Glodi Zingu und Gojko Karupovic wird auch der in Luckenwalde brutal umgetretene Nicola Köhler nicht spielen können. Aber es gibt auch einen Zugang zu vermelden. Aus der U19 von Hertha BSC wechselt Ali Gündogdu an den Vogelgesang und ist ab sofort spielberechtigt. Der 19-jährige (*13.09.2001) offensive Mittelfeldspieler erhält in Rathenow die Rückennummer 15.

Und diesen Erfolg wollen wir in Rathenow alle, denn das Spiel am Sonntag ist voraussichtlich das letzte im November. Wie bereits berichtet, ist der Amateursport ab kommenden Montag stillgelegt. Der NOFV will sich in der kommenden Woche noch einmal mit den Vereinen über das genaue Vorgehen abstimmen.

Für das letzte Spiel im November sind durch den steigenden Inzidenzwert nochmals weniger Fans zugelassen, dieses Mal 150. Gästefans sind leider weiterhin nicht zugelassen. Auch morgen greift am Vogelgesang das Hygienekonzept. Wer eine Wurst oder ein Kaltgetränk erwerben und gleichzeitig den Verein unterstützen möchte - am Souvenirstand werden wieder die FSV-Optik-Masken erhältlich sein. Anstoß ist um 13:30 Uhr.