FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014. Oberligameister 2015, 2018

REGIONALLIGA

LAST-MINUTE-PUNKT IN CHEMNITZ!

Optik kassiert beim CFC in der 87. Minute das 0:1, kommt aber in der Nachspielzeit durch Glodi Zingu noch zum 1:1!

Foto: Archiv

Am Samstag stand mit dem Spiel beim Chemnitzer FC ein absolutes Saison-Highlight auf dem Programm. Typisch April machte das Wetter, was es will. Nach Sonnenschein folgte Hagel noch kurz vor Anpfiff.

Der CFC setzte sich gleich zu Beginn in der Optik-Hälfte fest und machte viel Druck. Schon in der 6. Minute traf Felix Brügmann mit einem Kopfball die Latte des Optik-Tors. Ein erstes Achtungszeichen setzte Jerome Leroy mit einem 30-Meter-Freistoß, den der CFC-Torwart im Nachfassen sicher hatte.

Chemnitz machte immer wieder Druck über beide Außenbahnen und versuchte über schnelle Spielzüge zum Torabschluss zu kommen. Optik stand aber größtenteils kompakt, die ersten 15 Minuten überstand man unbeschadet. In der 20. Minute der erste gefährliche Torschoss von halb rechts durch Jonathan Muiomo, der vom Torwart übers Tor geleitet wurde. Optik jetzt mit mehr Ballbesitz

In der 30. Minute warf Justin Gröger den Einwurf in den 5-Meter-Meter Raum zu Janoario, der aber durch einen Gegenspieler entscheidend beim Einschieben ins Tor gehindert wurde. Optik blieb in der Folgezeit am Drücker. Torschüsse von Leroy und Kuffour sorgten für Chancen. In der 45. Minute musste Optik verletzungsbedingt Robin Techie-Menson für Benny Wilcke ersetzen.

In der zweiten Hälfte setzte sich das fort, womit die erste Hälfte endete. Optik selbstbewusst und durchaus mit Ballbesitz. Doch in der 57. Minute wurde es gefährlich als Brügmann aus der kurzen Distanz über das Tor von Lucas Hiemann schoss. Dicke Chance kurz danach als Gröger knapp neben das Chemnitzer Tor schoss. Auch Benny Wilcke stand dahinter einschussbereit.

1.420 Zuschauer sahen dann ab der 70. Minute einen CFC, der wieder druckvoller agierte. In der 79. Minute fasste sich der eingewechselte Nicola Köhler nach einem tollen Solo ein Herz und zog aus 20 Metern ab, leider übers Tor. Und kurz danach war es wieder Köhler der aus dem halbrechten Strafraum knapp am Tor vorbeischoss.

In der 84. Minute tiefes Durchatmen als Freiberger den Ball aus fünf Metern übers Tor schoss. In der 87. Minute dann der Schock. Alex Brügmann stolperte den Ball zum 1:0 über die Torlinie. Die Enttäuschung war riesig.

Doch in der 91. Minute hatten wir doch noch Grund zum Jubel! Glodi Zingu drückte den Ball nach einer Hereingabe von Justin Gröger über die Linie. Die Freude war riesengroß bei allen Optik-Anhängern.

Optik-Trainer Ingo Kahlisch zeigt sich durchaus zufrieden: „Wir freuen uns, dass wir hier heute spielen konnten. Das sind für uns als kleiner Verein die besonderen Spiele. Wir wussten, dass wenn wir aus der Ordnung spielen und wenig Fehler machen, dass wir überall eine Chance haben. Wir haben das sehr ordentlich gemacht. Wir werden fighten bis zum Schluss!“

Bericht auf Ostsport.TV

Pressekonferenz

Optik: Hiemann - Techie-Menson (45.Wilcke), Langner, Gröger (G), Kuffour (63. Will) - Gildenberg, Sejdovic (73. Köhler) - Polichronakis, Leroy (73. Zingu), Muiomo (G) - Januario (63. Pistol)

Tore:
1:0 Brügmann (87.)
1:1 Zingu (90.+1)