FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014. Oberligameister 2015, 2018

JUNIOREN

EIN GEFÜHLTER SIEG

Im Pokal-Viertelfinale ziehen sich die C-Junioren der SG Optik/Chemie trotz 0:4-Niederlage achtbar aus der Affäre.

Für die U15 der SG Rathenow/Premnitz war es vermutlich das Highlight-Spiel der Saison. Im Achtelfinale des Landespokals ging es vor 467 Zuschauern gegen keinen geringeren als den Tabellenführer der höchsten Spielklasse, den FC Energie Cottbus.

Ein Klassenunterschied war definitiv schon gleich von der ersten Spielminute sichtbar. Aber dennoch: Die SG machte ihren Job gut. Cottbus baute sofort Druck auf, doch Optik/Chemie stand defensiv sehr diszipliniert und konzentriert. So war es nicht verwunderlich, dass für Energie meistens am Strafraum Schluss war.

Erst nach 23 Minuten musste Torwart Julian Oetzmann ordentlich zupacken. Er vereitelte mit einer Glanzparade einen Kopfballaufsetzer eines Cottbuser Stürmers. Nach knapp einer halben Stunde gelang Cottbus dann doch die Führung nach einem Eckball. Gennaro Mewes verwandelte. Die SG hatte danach noch weitere Aktionen nach vorne, war aber, wie den gesamten Abend, nicht zwingend genug.

Dann war Halbzeit und bis dahin hinterließen unsere Spieler vor allem defensiv einen super Eindruck. Bei der U15 werden nur 35 Minuten gespielt, und zwei Minuten nach Anpfiff erfolgte in der 37. das 0:2. Eine Flanke über rechts in den Rücken der Abwehr verwandelte Marius Schuster eiskalt.

Die SG gab sich aber nie auf. Auch wenn in der 53. Minute das endgültige K.O. durch das 0:3 fiel. Im Nachschuss verwandelte Simon Hagenah. Torwart Oetzmann war chancenlos. Den Schlusspunkt für Energie setzte der eingewechselte Justin Gärtner. Wieder war es ein Nachschuss, der Torwart Oetzmann bezwang.

Trainer Hans Büchner meinte: „Ich bin super stolz auf meine Mannschaft. Wir haben es geschafft das Spiel lange offen zu halten und die Jungs haben sich über die komplette Spieldauer voll reingehauen. Für uns hat es sich wie ein Sieg angefühlt! Vielen Dank an alle die den Weg ins Stadion gesucht haben! Das war echt verrückt - eine Wahnsinns-Kulisse! Ein besonderer Dank gilt Ingo Kahlisch und Tina Völzmann, die dieses Event für uns ermöglicht haben. Diesen Tag werden wir alle niemals vergessen.“