FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014. Oberligameister 2015, 2018

REGIONALLIGA

LANGE GESICHTER TROTZ PUNKTGEWINN

Optik spielt bei Tennis Borussia Berlin nach schwacher erster Halbzeit 2:2 und verpasst am Ende den Sieg.

Zahlreiche Optik-Anhänger verfolgten zunächst ein Spiel, in dem TeBe mit viel Druck und Ballbesitz loslegte. Die Berliner waren hier eindeutig überlegen, Optik hatte offensiv nichts entgegenzusetzen.

In der 16. Minute dann der Schock: Nach einer Rückgabe auf Lucas Hiemann, der den Ball mit der Hand aufnahm, pfiff der Schiedsrichter sofort zum Freistoß im Strafraum, 7 Meter vor dem Optik-Tor. Tahsin Cakmak fasste sich ein Herz und knallte den Ball über die Köpfe der Optik-Spieler in die Maschen zum 1:0. Nur zwei Minuten später rette Hiemann mit einer Glanzparade vor einem einschussbereiten Lila-Weißen. Die nächste Chance hatte Sebastian Huke, der sich gegen Benjamin Wilcke durchsetzte, aber zum Glück das Tor verfehlte.

Optik nach einer halben Stunde noch ohne Offensivaktion bzw. Torschuss. Dann aber fasste sich Nicola Köhler ein Herz und setzte sich im Strafraum durch und legte für Thilo Gildenberg quer, der mit einem strammen Schuss das Tor verfehlte.

Besser machte es Thilo nur zwei Minuten später. Wieder gewann Köhler den entscheidenen Ball und spitzelte diesen in den Strafraum zu Kimby Januario, der sich über rechts durchsetzte und in den Rückraum zu Gildenberg passte. Thilo zog ab und traf zum überraschenden 1:1-Ausgleich.

Noch vor der Pause dreht Optik das Spiel! An der Mittellinie setzte sich Janoario nach einem Konter erneut durch , umspielte den Torwart und schob sicher zur Führung ein. Drei Schüsse, zwei Treffer - Optik zeigte sich sehr effizient und hatte das Quentchen Glück auf seiner Seite..

Nach der Pause schienen Optiks Spieler mit den Köpfen noch mental in der Kabine geblieben zu sein. Ein Eckball in der 46. Minute, den Lucas Hiemann nur abklatschen konnte, sorgte durch Jeronimo Mattmüller für den 2:2-Ausgleich der Hauptstädter.

Das Spiel wirkte insgesamt oft zerfahren. Fehlpässe und verlorene Zweikämpfe kamen gehäuft vor. Dennoch kam Optik in der Schlussphase immer wieder zu Gelegenheiten, um die erneute Führung zu erzielen und drei Punkte aus dem Mommsenstadion zu entführen. So hatte Lucas Will zweimal die Möglichkeit, durch fast hundertprozentige, den Ball im Tor zu versenken. Und auch der eingewechselte Jerome Leroy verfehlte mit einem sehenswerten 25-Meter-Schuss das Tor nur knapp.

Trainer Ingo Kahlisch zeigte sich nach dem Spiel angespannt: „Die Enttäuschung überwiegt nach dem Spiel natürlich. Wir hatten klare Torchancen am Schluss und hätten den Platz als Sieger verlassen müssen. Es ist jetzt leider so, wir müssen nach vorn schauen".

Weiter geht’s nächsten Sonntag zum letzten Heimspiel der Saison. Rechnerisch ist noch alles möglich! Wir zählen auf euch!

Bilder vom Spiel

Spielbericht auf Ostsport.TV

Optik: Hiemann – Polichronakis, Wilcke, Zingu, Kuffour (G) - Gildenberg (83. Leroy), Langner - Pistol (72. Will), Köhler (83. Gröger), Muiomo (G) - Januario

Tore:
1:0 Cakmak (16.)
1:1 Gildenberg (37.)
1:2 Januario (45.)
2:2 Mattmüller (47.)